Literatur! statt Knoppers

Ab heute gibt’s auf meiner Facebook- und Twitterseite morgens um halb 10 in Deutschland täglich etwas Neues. Seid gespannt! Hier wird sich in nächster Zeit auch wieder mehr tun – versprochen.

Euer Fabi

#LiteraturstattKnoppers

literatur-statt-knoppers

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IT’S A MATCH

Tinder, Spooted, Once, Parship, Speeddating, Meth, Knuddels – alles ausprobiert. Wirklich getaugt hat es mir nicht. Zwar bekommt man so unzählige Dates und immer wieder ein nettes Sie-erkannten-sich, doch mehr als das Ego boosten – nope! (Mittlerweile bin ich kurz davor meine Ansprüche an Frauen anzupassen und blond – check nicht als einziges Auswahlkriterium gelten zu lassen )

Für jede Menge amüsante Geschichten diente diese lebensbereichernden APPs doch alle mal… und weil ich schreibe, da ich nichts anderes zu Stande bringe, führe ich hiermit die erste regelmäßige Rubrik dieses Blogs ein:

 

tumblr_static_b457m5mq054w88k8kw48s84s4_640_v2 Dating(desaster) von und mit Fabian Bader

Vorne weg: Ich muss gestehen, so ein geisteswissenschaftliches Studium wie das meine prägt ungemein. So  ist es mir kaum möglich ordentliche Gespräche mit Frauen zu führen und viel schwerwiegender, eine wiederkehrende Rubrik nicht chronologisch zu beginnen. Meine Recherche ergab, dass die beschleunigte Partnersuche ganz analog anfängt. Mit der Kontaktanzeige. In diesen Zeitungen. Richtig auf Papier. Das war also früher der heiße Scheiß und 1 Millionen mal hat so Weiblein zu Männlein, Weiblein zu Weiblein, Männlein zu Männlein und was auch immer wer sein möchte zu dem, was er/sie/es sucht, gefunden. Ehrlich gesagt, fehlte mir zu erst der Kontakt zur Kontaktanzeige ( wahrscheinlich dem Printmedium geschuldet ). – Muss man da wirklich anrufen und seine Text durchgeben? – Doch das konnte mich nicht aufhalten. Ich habe Zeitungen durchstöbert und ein wunderschönes Pärchen aus zwei dieser altertümlichen Bittschriften geschaffen…

fesch, schlank, immer gut gelaunt und gebildet. Frau mit Pudel in den besten Jahren sucht gut situiertes Paar für vergnügliche Stunden in gehobener Atmosphäre. Liebt Mallorca und Luxus           – Sarah

Sehr männlich (45) sucht junge, fesche Dame für spaßige Stunden, wilde Diskussionen, gemeinsame Höhenflüge und besondere Erlebnisse. Kultur ist nicht so meins – Rolf

Und nun ein kleiner Einblick in die Köpfe der beiden:

Rolf war sehr gespannt, was denn nun „bestes Alter“ heißen soll. Er hatte das mal gegoogelt. „Frauen im Besten Alter“ und war, nachdem sein Kollege, der Dieter, ihm er erklärt hatte, wie man den Jugendfilter ausschaltet, auf aller Hand Sachen gestoßen… Irgendwie, fand er das schon geil. Außerdem war Sarah die einzige, die auf seine Anzeige geantwortet hatte. Da musste man pragmatisch sein. Und pragmatisch, das war Rolf.

Zugegebener Weise passt er nicht ganz auf Sarahs Schreiben, eigentlich suchte sie zwei, also ein Paar. Er war allein. Dafür aber sehr stattlich – vielleicht zählte das ja doppelt – und heimlich hoffte er, einfach doppelt so oft ran zu dürfen. Die Ausdauer hatte er. Die hat man, wenn man den ganzen Tag auf dem Bau schafft. Mallorca – wie sich Sarah gewünscht hatte – war gerade auch nicht drin, aber der Baggersee in Erlabrunn hatte schließlich auch seine schönen Seiten. Außerdem war es angenehm ruhig dort seit letztes Jahr ein herrenloser Arm gefunden wurde.

Sarah kribbelte es schon seit vorgestern ganz wild im Bauch. Das Kichern und „des oiberne Rumghüpf“ war sogar ihrem Mann aufgefallen und dem fiel nie etwas auf. Aber seit sie den weißen Rock mit den schönen, roten Blumen wieder angezogen hatte – sie konnte sich nicht mehr daran erinnern, wie lange er schon hinten im Schrank, direkt neben ihrem Hochzeitskleid, hing – wusste sie, dass sie das richtige tat. Das richtige Tun mit Rolf. Ein richtig toller, moderner Mann. Anscheinend besaß er eine große Baufirma, war jedoch bodenständig geblieben bei all der Arbeit. Klug und witzig war er auch. „Kultur ist nicht so meins“, also eigentlich sehr interessiert, es fehlt nur der richtige Partner. Bald würden sie beide Ausflüge machen nach Rom, Paris und vielleicht sogar… Amerika. Natürlich nur, wenn er Urlaub hätte. Von seiner wichtigen Arbeit. 

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Is it a match?

Am 22. Mai war es nun soweit, Sarah hatte den verwunschenen See im Niemandsland ausgemacht, schloss ihren Opel Corsa ab und ging mit suchenden Blick zum vereinbarten Treffpunkt. „Da un´ne am See halt“. Wie bodenständig und doch so romantisch . . . 

Am I Blair Waldorf? – Selbsterkenntnisse im Schreibhain Berlin

Eine kleine Lebensbeichte im voraus:

Mein Stärke ist nicht das Schreiben, sondern zu erkennen, welchen Menschen man am besten – ganz unverbindlich – an der Bar einen Schnaps ausgeben sollte. Diese natürliche oder vielleicht unterbewusst Jahre lang antrainierte Gabe hat mir bisher mehr geholfen, als jede noch so schöne Metapher bzw. spitze Pointe…

Hiermit – na gut, und mit einem kurzen, mittelliterarischen Textchen – bin ich u.a. Vorzeigestipendiat der Autorenausbildung des Schreibhains Berlin von Tanja Steinlechner geworden.13293265_10208255479816047_2122871554_n

Nach zwei Wochenenden in Mitte und trotzdem im Grünen kann ich sagen: Die Sambuca waren richtig investiert ( vorsichtshalber habe ich das noch einmal durchgerechnet:  18x Geld, das ein erfolgsloser Philosophiestudent nicht hat – 4 x 1,5€ = Profit )

An den letzten beiden, vollgepackten Tagen war das große Thema: Figuren(entwicklung)13282026_10208255480136055_2143509687_n

Dazu gibt es jede Menge Theorie, doch euch damit zu „unterhalten“ ist nicht meine Aufgabe, sondern Tanjas. Jedenfalls machen alle bald sehr wilde Skizzen, setzen sich mit dem Mensch-sein-an-sich auseinander und definieren ihre  Stärken und Schwächen – äh, also die der Hauptfigur. Manche weinen.

Nach diesem ganzen Auseinandersetzen und Menschengedenke, geht’s los mit der Praxis: Wir werden auf Berlin losgelassen, um Menschen zu beobachten, zu beschreiben, mit Leben zu füllen. Letzteres verstehe ich kurz falsch, bis Tanja es mir nochmals erklärt…

Da ich mir insgeheim sicher bin das nie publik gewordene Kind von Blair Waldorf und Chandler Bing zu sein, mache ich mich auf die Suche nach meiner Mutter. Als berühmte Persönlichkeit reist sie bestimmt viel, die Chance, dass sie gerade in Berlin – ist ja total hip hier alles – ist, sind also nicht zu gering und ich habe immerhin ganze drei Stunden Zeit. Kurze Zeit später befinde ich mich im Oberholz am Rosenthaler Platz. Obwohl hier viel mehr los ist, als in Regensburg, die Zebrastreifen eher an einen Catwalk erinnern und wirklich jeder im Café ein MacBookAir hat, begegnet mir Blair nicht. Muss ich mich jetzt nach jemanden umschauen? Ist Blair doch nicht meine Seelenverwandte? Keine frühere Inkarnation meiner selbst? Kann es wirklich sein, dass eine geflügelte, Feuer spuckende Blair Waldorf doch nicht mein Spirit animal ist? Solche Gedanken macht man sich also beim Schreiben. Während dieser Überlegungen sticht mir eine hipsterschick gekleidete, attraktive Dame in der Ecke des Oberholz‘ in die Augen. Eigentlich sticht sie nicht, sondern schält sich langsam aus der Umgebung. Sie trennt sich allmählich von dem, was zu Anfang für Etablissement gehalten wurde. Bin ich vielleicht sie? Hübsch und unscheinbar. Dann aber mehr dahinter… Ich beginne Stichpunkte zu notieren, sie zu zeichnen – geht unglaublich schief, aber Tanja bekommt später ein hübsches Bild einer Schildkröte geschenkt. Nach intensiver Beschäftigung bin ich nun sie und in den Räumen des Hains entsteht folgende Geschichte aus unserem Leben:

 

Frau mit MacBook Air

Früher schmeichelte es Alexandra immer einige Jahre älter – oder reifer, wie Männer sich dann entschuldigend rausredeten – geschätzt zu werden. Doch diese Zeit liegt nun lange zurück. Ende 20 -nagut Anfang 30 – kann eine kritische Zeit sein, wenn man nichts zu tun hat, als Tag für Tag in Mitte im Oberholzer zu sitzen, fesh auszusehen und sich um die Facebookseiten einiger C-Promis zu kümmern. Alexandra besetzt immer ihren kleinen, Rundtisch am Seitenfenster mit Blick zur Rosenthaler U-Bahnhaltestelle. Um die verrückten Leute zu beobachten, erzählt sie ihrer Mutter. Um endlich gesehen zu werden, ehrlich sich selbst.

Jeden Morgen steigt sie auf ihre Waage neben dem Bett und wählt tagesabhängig eine schwarze Bluse aus. In 38 oder 40. 36er-Größen traut sich nicht mehr. Vielleicht im Sommer wieder. Ja, immer Sommer, ganz sicher. Dazu schwarze, eng anliegende Jeans. Hoffentlich kommt der Bleistiftrock wieder, denkt sie oft, wenn sie nach zwei, drei kleinen Sprüngen und kurz mit dem Po wackeln die Luft angehalten den Hosenknopf zumacht.  Gut sieht sie aus, also die von der Freundin Nachtcreme helfe wirklich, sagt sie ihrem Spiegelbild, bevor Alexandra dann bis zum Hals zugeknöpft und auf hohen Schuhen Richtung U-Bahn – also Oberholz – aufbricht. Um verrückte Leute zu beobachten.

Dieser eine Verrückte dürfte sich gerne zu ihr setzen. Der mit dunkler Sonnenbrille und lässig geöffnetem Leinenhemd. Sie glaub, ihn schon öfter hier gesehen zu haben. Ja, der mit dem großen, türkisem Aufkleber auf dem MacBook. Das gleiche Model wie ihres übrigens. Das wäre doch eine unabweisbare Gemeinsamkeit. An ihm vorbei zur Theke. Jetzt eine Chai-Latte und auf dem Rückweg könne man ihm zulächeln. Diesem Verrückten, der auch vormittags im Oberholz sitzt und wichtige Dinge für wichtige Leute regelt. Genau wie sie. Doch beim zahlen – 3,40€ -fällt ihr ein, dass heute ein gemeiner 40er-Größe-Tag ist und er von hier doch viel zu jung und unerfahren aussieht… 

Wenige Schreibzeit später – keine Ahnung wie viel Zeit wirklich vergangen ist, hierfür verliert man irgendwann völlig das Gefühl – soll ich diese Geschichte nun weiterspinnen. Die Beiden müssen sich nun treffen und zwar auf dem ChristopherStreetDay <-klar, Berlin, queer und so:

Frau gerade ohne MacBook

Dass sie sich hierfür überreden lassen hat, kann sie immer noch nicht glauben. Da gibt es wirklich hübsche Männer. Auch Heten – für dich, hat Christina ihr versprochen. Noch ist sie sich da nicht sicher. Alle sind zwar total ausgelassen, auch das hat Christina gesagt, doch Alexandra ist sich nicht sicher, ob sie das überhaupt will. Dieses Ausgelassen. Also sooo ausgelassen. Verloren schaut sie die überfüllte Straße auf und ab. Ihre Freundinnen sind längst weg. Noch dazu drückt und zwickt die Hose. Blöde Waschmaschine, schimpft sie leise und verschränkt die Arme. In diesem Moment rempelt ein schwerer Körper von hinten gegen sie und noch bevor es ihr gelingt sich irgendwo festzuhalten, fällt sie von hohen Schuhen auf schmerzende Knie. Tränen schießen in ihre Pupillen und verwischen diesen schrecklichen Tag mit Schminke vor ihren Augen. Sorry, tut mir leid, hört sie eine tiefe, sonore Stimme, während ein braungebrannter, muskulöser Arm neben ihr erscheint. Wieder auf den Heels erkennt sie den Besitzer dieser schönen und wirklich muskulösen Armen. Statt grauem Hemd ein dunkles, enges T-Shirt. Statt MacBook ein Bier. Der Verrückte der täglich im Oberholz sitzt! Und immer zu ihr blickt. Wahrscheinlich hat er sie extra umgeworfen und ein Lächeln überzieht Alex‘ Gesicht. Endlich traut er sich, denkt sie, toll, das man hier so ausgelassen sein kann. Sie sieht sich bereits im Asyndeton – und viel wichtiger in ihrem 36er Diorkleid – mit ihm Weißwein. Sorry, wirklich, wiederholt er nochmals und schaut verschmitzt direkt in ihre Augen. Mein Freund ist so ein Idiot, manchmal weiß ich nicht, was ich an diesem Betrunkenem finde. Ich geb dir mal einen Kaffee aus

und dann steht Alexandra wieder alleine da. Sie ruft Christina und schluchzt ihr auf den AB, das Diorkleid passe ihr nicht mehr…

 

Was genau das Geschrieben über mich aussagt, will ich nicht zu genau wissen und beschließe, anstatt mich damit zu beschäftigen, zurück nach Regensburg zu fahren. Nach Regensburg, wo die Welt noch in Ordnung und Blair Waldorf meine Seelenverwandte ist. Auf der Rückfahrt im Bus schaue ich mir Diorkleider an und weine ein bisschen.

 

Was geht, wenn nichts mehr geht?

Eigentlich möchte ich hier jede Woche etwas neues – und im besten Falle – tolles hochladen. Dann denke ich mir, eigentlich möchte ich auch:

-jeden Tag Schreiben

-mein Pfand wegbringen

-dieses Sport machen

Letzte Woche war meine Ausrede die großartige, österreichische Serie „Braunschlag“. Sehr empfehlenswert und erfrischend anders. Nicht das Übliche aus Amerika: kein Darsteller gut aussehend, politisch inkorrekt, abgedriftet… #Bingeworthy

Doch, was macht man nun, wenn das schlechte Gewissen immer fester gegen die Schädelinnenseite hämmert und man allmählich denkt … vielleicht gibt es ja noch viel schönere und viel dickere Schwänze. Und dann würdest du sie alle lutschen… -Oh, falscher Film- …ähm: Man gräbt natürlich etwas altes aus und verkauft es als neu;). Heute führt das den sehr passenden Titel

„Was geht, wenn nichts mehr geht?“

und war ein Photowettbewerb von SpaceNet2016. Wie so oft hatte ich hierfür eine Idee. Nur fehlte mir, wie üblich, das Talent. Deswegen habe ich mich mit dem Photographen Markus Freitag zusammengeschlossen. Damit jemand die Arbeit macht, während ich mich kreativ fühlen darf. GEIL! Nach kurzer Absprache und Finden eines geeigneten Models ging es los. Ein Vormittag sehr traurige Worte in Form einer Blutlache/Gedankenblase um unseren Mann geschrieben, 4000 Zigaretten – natürlich nur für s Photo, Papa – geraucht, noch ein wenig Hoffnung in die untere Ecke – Zack, sehr künstlerisches, melancholisches Photo fertig! Und hier das Ergebnis ( jetzt weiß ich auch wieder, wieso ich vorhin kurz abgedriftet bin – naja, ihr wisst schon wohin ):FliegenLernenDruckFliegen lernen

Model: Andreas de Rakovszky

Photograph: Markus Freitag

Der schäbige Rest: Ich

Am Ende waren wir dann alle sehr nikotinisiert und deswegen auch glücklich. Besonders, weil wir einen der ersten Plätze und damit einhergehende Veröffentlichung gewonnen haben.

 

Nächste Woche gibt´s dann wieder etwas neues und ganz bestimmt tolles

Euer Fabi

 

10 weltverändernde Ideen, die euch unendlich reich machen werden

und ihr mir klauen dürft. Als Dank für 200 Facebookfollower *whoop**whoop* und nicht vergessen: Nummer 14 hat mein ungeborenes Kind gerettet!!!

Zur Liste:

  1. Die Kunstfigur Han Yolo – macht alles, was man sich selbst nicht traut und ist sehr cool dabei
  2. Der Romantitel: Am Ende die Wolken – sehr melancholisch, schön deutsch und ein Bruch mit dem Erwarteten
  3. Eine Digitalwaage, die Smileys benutzt – what?? rly? omg! -3 pounds 😉
  4. Meine Bierwerbung: 
    1. Szene: Typischer Männerabend. Es läuft Fußball, einer raucht, andere isst Chips
    2. Freundin ruft Protagonisten an: „Schatz, aber trink nicht wieder so viel, ja?“ – Junger, gutaussehender Protagonist: „Versprochen, das wird ganz ruhig, Wir quatschen nur ein bisschen und Thomas hat was veganes vorbereitet.“
    3. Einblendung der zufriedenen, hübschen Freundin. Sie legt auf und lächelt.
    4. Wieder beim Männerabend: Thomas kommt mit einem Kasten Bier ins Zimmer. Thomas: Jungs, ich hab das was vorbereitet! alle lachen freudig und stoßen an.
    5. Abblende BIERNAME – vegan für echte Männer!Baderbräu
  1. Ein Computerspiel mit guter Story
  2. Ein Lieferservice, der alle Pfandflaschen von Zuhause abholt – da stehen ungenutzte Vermögen, brachliegendes Kapital!
  3. Eine Taschentuchapp – wie oft müsste man die Nase schnäuzen, hat aber nur das iPhone in der Tasche – do you see where this is going?
  4. Rönnes Talent und Böhmermanns Aussehen verbinden – oder so…
  5. Ein Buch mit einer glaubwürdigen! Verschwörungstheorie schreiben  say what!
  6. fertiggedrehte selbstgedrehte Zigaretten für ungeschickte Hipsterhände – gebt auch den etwas beschränkteren Berlinmittehipstern eine Chance und werdet damit reich.

 

 

Kulturwi**erphotoshooting

cropped-fabian-16.jpgZwar muss man für´s Schreiben keine Hose anhaben, doch nüchtern sollte man sein. Das ist auf Dauer einmal die Woche sehr anstregend. Deswegen ist das hier ab jetzt keine Literaturseite mehr, sondern der schlechteste Life-Style-Blog Deutschlands. Für Regensburg auch viel passender.

Heute: Photos, die sehr intellektuell aussehen sollen. Auch ein bisschen cool. Aber auf keinen Fall ironisch.

Und ihr dürft raten, wie ich zu diesem Shooting in einer Welt aus Schwarz-Weiß gekommen bin:

  1. Wie ihr alle wisst, bin sehr selbstverliebt und wenig kritikfähig. Da ich mich jedoch dagegen entschieden habe, diese Seiten von mir beim slamen von Poetry auszuleben, es ganz ohne Spiegelwi**en aber doch nicht geht: So tun als hätte man sich die Haare gekämmt und posieren wie eine schlechte Kopie von James Dean…Fabian-15
  2. Ich werde des öfteren da draußen in dieser realen Welt angesprochen, ob ich nicht als +Size-Modell arbeiten möchte. Ich hätte diesen ironischen Hipstercharme und die perfekte unperfekte Figur. Ich wäre genau der Typ, der jeder sein kann und vielleicht möchte das ja jemand… Da das mit diesem Schreiben nicht wirklich läuft, dachte ich mir: Na gut, von irgendetwas muss man leben. ( Außerdem hoffe ich stark auf Interesse der Zigarettenindustrie )Fabian-1
  3. Für Termine, Lesungen und Artikel wollen alle immer ein Bild des Autors. Am besten ein unverbrauchtes. Zwar hatte ich einige, aber sagen wir mal: mein letzter Emailverlauf mit PULS sah ungefähr so aus:
  • Hallo Fabian, für den Artikel bräuchten wir noch ein Bild von dir LG PULS
  • Hallo PULS, klar kein Problem. LG Anhang
  • PULS: echt jetzt?

->     Da habe ich mich entschieden, es muss etwas professionelles her und habe Alex Urban angerufen!Fabian-5

Und was war´s? Eins, zwei oder drei? Ob ihr wirklich richtig steht…

 

 

 

 

Ohren in München

 

 

hoergang

Was machen so viele Ohren da? Und warum laufen sie auch noch?

Oft gibt es komische Antworten auf komische Fragen. Dies mal nicht. Denn hierbei handelt es sich ganz einfach um das Plakat einer tollen Veranstaltung. Selbsterklärend ist es dann auch noch:

Am Samstag, den 30.4, findet der Hörgang in München statt. An diesem Abend finden in der schönen Landeshauptstadt sage und blogge 100 Lesungen an mehreren Orten statt. Doch keine Angst ihr müsst sie euch nicht alle anhören. Drei kurze Lesungen verschiedener Autoren reichen völlig. 15 Minuten Lesung, dann zur nächsten Station, 15 Minuten Lesung… ich denke ihr versteht das Prinzip jetzt. Und danach wird gemeinsam gefeiert!!!

& das ( für mich ) beste an der Sache: ich darf wirklich dabei sein und zwar so als Leser – sie verstehen. Deshalb würde ich mich unglaublich freuen, einige eurer Gesichter dort zu sehen 😉 .

Lesen werde ich

um 20:00 Uhr an der Tankstelle Autohaus

&

um 22:00 in der Herrenabteilung/Damenabteilung

Für genauere Infos und bekanntere, andere Gesichter schaut euch die Homepage an:

Lesung in München – Hoergang

 

Hoffentlich bis zum Samstag

Fabi